Vegan – jetzt doch

Seit Donnerstag, den 27.03. ernähre ich mich nun doch vegan.

Naja, zumindest nach dem besten aktuellen Wissen und das ist aktuell noch nicht sehr groß.

Aber dazu ein anderes Mal.

Aktuell esse ich weiterhin weder Fleisch noch Fisch. Klar.

Zusätzlich aber auch keine Milchprodukte, kein Ei, keinen Honig, keine Gelatine.

Vegan zu essen ist sowohl eine Bauch-  als auch eine Kopfentscheidung.

Seit ich in den letzten Monaten das eine oder andere recht unschöne Video gesehen habe und den einen oder anderen  Blog quer gelesen habe, habe ich keinen rechten Appetit mehr auf Milchprodukte oder Eier. Und auch Honig kann ich nicht wirklich genießen, wenn ich lese, was viele Imker mit den Bienen anstellen.

Eine Kopfentscheidung ist es, weil mir klar ist, dass ich mit einer einfachen Ernährung, die auf vielen Kohlehydaten in Form von (Vollkorn-)Getreide, Gemüse und Obst basiert, am besten satt werde, zufrieden bin und ohne Heißhunger  kalorienreduziert durch den Tag komme.

Diese Kopfentscheidung basiert vor allem auf der Erfahrung vieler Jahre mit Versuchen, Gewicht zu reduzieren. Immer dann, wenn ich meine  Diätversuche einfach gehalten habe, ohne viele Regeln nach diversen Diätkonzepten und mir Dinge gekocht habe, die schnell gingen, einfach waren und mich satt gemacht haben, dann hatte ich Erfolg.

Meist jedoch essen diese Dinge meine Kinder und mein Mann nicht. Und von dem, was diese gerne essen, werde ich häufig nicht dauerhaft satt. Bekomme Heißhunger und esse dann Süßigkeiten, Chips oder viele sonstige Zwischenmahlzeiten.

Viele Diäten, die aktuell zur dauerhaften Gewichtsreduktion empfohlen werden, sind sehr eiweißbasiert. Low Carb – High Protein ist dort das Motto. Kohlehydrate aus Gemüse – super, Eiweiß aus Eiern, mageren Milchprodukten und magerem Fleisch, vor allem aus Gefügel, gilt dort als perfekte Basis. Obst wird zum Teil verteufelt – zu viel Fruchtzucker. Getreide, Nudeln, Reis, alles schlecht.  Ich habe solche Diäten probiert, früher und mir macht es keinen Spaß so zu essen. Oft werden auch gewisse Abstände zwischen den Mahlzeiten angegeben z.B. alle 4h soll man Eiweiß essen oder mindestens 5 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten halten. Nach 17Uhr gar nichts mehr essen. Das ist alles nicht so mein Ding gewesen bisher. Zu schnell halte ich das nicht ein,  habe früher Hunger als in der Diät vorgesehen, kann diese Mengen an Eiweiß nicht mehr sehen oder komme nicht zu den nach Plan vorgesehenen Uhrzeiten zum Essen der Nahrungsmittel, die in der Diät vorgesehen sind. Vieles ist für viel zu umständlich.

Aber einfach querbeet weiteressen, das geht auch nicht.

Mein BMI ist bei über 30 und das Gewicht sollte runter.

Ich möchte abnehmen. Ich fühle mich oft unfit und schlapp. Ich bin oft gereizt.  Ich sehe nicht mehr (34 Jahre) jung und vital aus, sondern übergewichtig und krank und das gefällt mir gar nicht.Ich möchte wieder lebensfroher und fitter werden und das auch ausstrahlen.

Übergewichtig bin ich unter normaler Mischkost geworden. Jetzt mit nicht mal zwei Wochen veganer Kost fühle ich mich schon vitaler. Bekomme langsam wieder Lust auf Bewegung.

Mit meinem aktuellen Gewicht bin ich ein schlechtes Vorbild. Nicht nur für meine Kinder, für alle in meinem Umfeld.

Dass es noch mehr schlechte Vorbilder in meinem Umfeld gibt ist schade, aber daran kann ich nichts ändern. Anstatt mich anzupassen, kann ich mich und mein Leben ändern.

Das alte träge Leben hat nun ein Ende!

Ich esse jetzt das, was ich meine, das es mir gut tut und das, was mir schmeckt, völlig unabhängig davon, was andere dazu meinen.

Ich lasse mich nicht auf dämliche Diskussionen zu angeblichem Eiweißmangel und anderen Dingen ein, die einem angeblich drohen, wenn man sich vegan ernährt. Auch möchte ich nichts mehr davon hören, dass FdH die beste Methode seie, um abzunehmen oder welche Form der Bewegung besonders gut ist.

Ich finde es toll, wenn Leute für sich den Weg gefunden haben, der ihnen hilft, ihr Gewicht in einem gesunden Bereich zu halten und wenn sie ihr persönliches Wohlfühlgewicht halten können.

Aber das, was für eine Person gut passt, muss für eine andere überhaupt nicht passend sein.

Was dann als Rat gemeint ist, wird zum Rat”schlag”.

Viele Kommentare von meinen Mitmenschen in meinem direkten privaten Umfeld frusten nur und helfen nicht und daher werde ich das gar nicht weiter ihnen gegenüber ausführen, wenn sie mich fragen, warum ich vegan esse oder ob ich nicht Sorgen habe, dass ich mir damit ggf. gar nicht gut tue. Sie sollen mich einfach meine Erfahrungen selbst sammeln lassen. :)

vegan zu essen – finde ich ziemlich gut

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Bildquelle

Im Herbst hatte ich bereits für ein paar Wochen eine vegane Ernährung ausprobiert.
Es ist mir nicht schwer gefallen über diesen kurzen Zeitraum.

Einige Dinge haben mir jedoch schon gefehlt.

Negativ fand ich den Eigengeschmack von Sojaprodukten wie Sojamilch und Sojajoghurt. Einige Sorten waren einfach ungenießbar für meine Geschmacksnerven. Andere waren ok, dann aber leider mit Zucker und irgendwelchen Zusatzstoffen. Da werde ich doch noch etwas suchen müssen.

Meine Quinoa-Bratlinge sind mir mit Sojamehl als Bindemittel (anstatt Ei) zerfallen, waren geschmacklich aber sonst sehr lecker.

Positiv hatte sich das vegane und überwiegend von Zusatzstoffen, Zucker und Weißmehl freie Essen auf meine Haut ausgewirkt. Sie war ganz rein und zart.

Ich habe innerhalb von weniger als einem Monat ca. 2 1/2kg abgenommen, ohne dass ich bewusst meine Kalorienaufnahme reduziert hätte.
Leider habe ich das verlorene Gewicht in der Adventszeit dank vieler (nicht veganer) Plätzchen wieder zugenommen.

Ganz vegan werde ich mich nicht ernähren. Es ist mir, zumindest aktuell, mit überzeugten Fleisch- und Käseessern in der Familie einfach zu umständlich. Aber ich werde immer mal wieder vegane Rezepte ausprobieren und mehr und mehr in meine und ggf. unsere Ernährung einbauen.

Source-Code im Film

In diversen Filmen und Serien werden immer wieder gerne Hacker, Geeks und andere Computerexperten gezeigt. Wenn man als wissender Coder sieht, was dabei immer auf den zugehörigen Monitoren flackert, wenn mal wieder ein Könner mal eben in 10Sekunden das komplette Internet hackt, kann man oft nur grinsen. Ein Blog widmet sich nun der Sammlung dieser kuriosen Code-Fragmente, sofern sie denn überhaupt welche sind und gibt an, sofern bekannt, wo diese Textstücke von den Filmemachern hergeklaut wurden.

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Gummibandgatlinggunmaschinengewehr

Tja, nachdem nun der russische Herr Kalaschikow gestorben ist, bringt ein Ukrainischer Student von Kunst und Design die Waffe der nächsten Generation auf die Strasse, was man bei seinem Studiengang ja auch total vermuten würde.

37f188a89d1e8c3c42be54185cea0607_largeEs werden 672 Gummis eingespannt, die man dann nacheinander abfeuern kann. In Aktion kann man das Teil auf seiner Kickstart-Seite sehen oder z.B. bei Spiegel Online.

 

Kleine Zuckerhäuschen aus Butterkeksen

Ich hatte mir letzten Winter schon Anregungen für Lebkuchenhäuser im Internet für dieses Jahr herausgesucht. Dabei habe ich immer wieder Minizuckerhäuser gesehen. Schön anzusehen und mit einem Haps weg.

Ein kleines Häuschen aus Butterkeksen habe ich bereits mit einem Kind am Kindergeburtstag und dem Rest vom Zuckerguss ausprobiert.

Sie sind sehr schnell und einfach zu machen. Ich finde sie auch ziemlich lecker.

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Diese drei habe ich dann 2 Tage nach dem Kindergeburtstag mit meinen Mädels und ihrer Freundin gemacht. Die Mädchen haben nur die beiden Butterkekse schnell dekoriert. Das geht in wenigen Minuten. Zusammengesetzt habe ich die Häuschen. Sie durften jeweils noch zwei Schokoladenfiguren aus Adventskalendern aussuchen und dazu “kleben”.

Und weil das so schnell und einfach geht und so nett aussieht, haben wir heute 26 Butterkekse verziert. (20 sind auf dem Bild zu sehen)

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Und mit weiteren 13 Butterkeksen für den Boden habe ich daraus 13 Häuschen gebaut.

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Alle 13 werden an Weihnachten verschenkt. Die Kinder durften aussuchen wer welches Haus bekommen soll.

Pfeffernuss – Schneemänner am Kindergeburtstag

9 Kinder zwischen 5 und 8 Jahren basteln Schneemänner aus Peffernüssen:

Bei der Schul-Weihnachtsfeier sind 3-4 Tüten Pfeffernüsse und andere Dinge übrig geblieben und ich wurde gefragt, ob ich davon etwas mitnehmen möchte.

Da habe ich mir das Material für den Kindergeburtstag mitgenommen und mit 9 Kindern Schneemänner gebaut, ähnlich wie sie bei der Weihnachtsfeier vorgestellt wurden.

a2Das sind die 9 Schneemänner der Kinder und der große ist mein Schneemann (zu Demonstrationszwecken in einer Minute zusammengesteckt).

Das Basteln hat Spaß gemacht, war aber auch stressig und das totale Chaos!

Daher ein paar Notizen an mich selbst:

- Die Namen auf die Teller zu schreiben war eine super Idee! *auf die Schulter klopf*

- Doppelkekse als Sockel zu ergänzen war ebenfalls eine sehr gute Idee! (Die Schulversion steht sehr instabil)

- Nächstes Mal ggf. erst eine Runde durch den Garten toben lassen, damit sie ggf. etwsa ausgeglichener und ruhiger sind.

- Den etwas zu nass geratenen Zuckerguss nicht nochmal anzudicken war faul und saublöde. Die Ergebnisse haben darunter arg gelitten und es hätte viel einfacher sein können!

- Nächstes Mal die Kinder vorher Kuchen essen lassen. Einige waren mehr am Naschen, als am Basteln. Und zwar erstaunlicherweise nicht die kleineren, sondern zwei von den Größeren.

Das war der Geburtstagskuchen.

Kuchen

Ein großes Blech hatte ich gebacken, damit auch für das Familienkaffeetrinken etwas übrig bleibt. Dass ich auf 3/4 vom Blech sitzen bleibe, hatte ich noch nie!

Den Großteil der Pfeffernüsse und auch einiges an Kuchen haben meine Mädchen mitgenommen in den Kindergarten und in die Schule. So wurde wirklich alles gegessen und nichts weggeworfen.

Zuckerhäuschen und Pfeffernuss-Schneemänner auf der Schul-Weihnachtsfeier

Ich habe mich gefreut, als auf der diesjährigen Schul – Weihnachtsfeier der ersten und zweiten Klassen als Bastelevent Pfeffernuss-Schneemänner und Zuckerhäuschen aus Spekulatius vorbereitet worden waren.

aDieses Zuckerhäuschen und der Schneemann sind von meiner jüngeren Tochter (6 Jahre alt) gebastelt worden.

Die Sachen, die meine “Große” gemacht hat, hat sie, kaum gefertigt, ihrer Lehrerin geschenkt.

Die eigentlichen Zuckerhäuschen waren viel größer. Das oben auf dem Bild ist aus kleinen Spekulatius vom Buffett gemacht. Die großen waren schon alle verbraucht, bis meine “Kleine” mit zwei Schneemännern fertig war.