Source-Code im Film

In diversen Filmen und Serien werden immer wieder gerne Hacker, Geeks und andere Computerexperten gezeigt. Wenn man als wissender Coder sieht, was dabei immer auf den zugehörigen Monitoren flackert, wenn mal wieder ein Könner mal eben in 10Sekunden das komplette Internet hackt, kann man oft nur grinsen. Ein Blog widmet sich nun der Sammlung dieser kuriosen Code-Fragmente, sofern sie denn überhaupt welche sind und gibt an, sofern bekannt, wo diese Textstücke von den Filmemachern hergeklaut wurden.

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Gummibandgatlinggunmaschinengewehr

Tja, nachdem nun der russische Herr Kalaschikow gestorben ist, bringt ein Ukrainischer Student von Kunst und Design die Waffe der nächsten Generation auf die Strasse, was man bei seinem Studiengang ja auch total vermuten würde.

37f188a89d1e8c3c42be54185cea0607_largeEs werden 672 Gummis eingespannt, die man dann nacheinander abfeuern kann. In Aktion kann man das Teil auf seiner Kickstart-Seite sehen oder z.B. bei Spiegel Online.

 

The kissing game

Dass Japaner manchmal das besondere lieben und sich z.B. gebrauchte Frauenunterwäsche aus dem Münzautomat um die Ecke ziehen, ist ja allgemeint bekannt. Nun hat sich in diesen lustigen Reigen eine neue Besonderheit eingereiht: Die virtuelle Freundin zum knutschen auf dem iPad. Welche Errungenschaften und Belohnungen man wohl freischaltet, wenn man die Lippen wie aufgefordert platziert und “gut küsst”?

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Super Mario trifft Schlagzeug

Schrille Kombination

Aber es gibt noch mehr, die das Lied gerne haben, wie man hier sieht

The Popinator

Eine schrille Idee: Der Popinator hört auf das Wort “pop”, richtet seine Kanone in Richtung des Sprechers und feuert Popkorn, das man am besten natürlich lässig mit dem geöffneten Mund auffängt.

Tasche verziert mit Telefonschnur?

Ich lese gerne Fashionmagazine, ich mag Mode. Vor allem ausgefallene Teile, ob Schnitt, Material, Farbe – ausgefallene Sachen fallen mir auf. :)

Das Extraheft “Ihr Haar-Coach” der Glamour Ausgabe August 2011 fast ungelesen im Müll gelandet, weil ich die Beautyartikel in solchen Zeitschriften meist überspringe.

Zum Glück dachte ich mir dann aber doch noch: “Blätterst es halt schnell durch.” und so bin ich unerwarteterweise über das wohl interessanteste Accessoire der ganzen Zeitschrift gestoßen:

Diese Tasche! Ist die nicht toll? Alleine diese Farben gefallen mir ja schon total gut. Da denke ich gleich an Reiseberichte aus der Karibik oder Dokumentationen über Afrika. *schwelg*

Aber dann gucke ich genauer hin und denke: “Was ist das???” – Telefonschnüre? Ist diese Tasche tatsächlich mit Schnüren wie von alten Telefonen aus den 80ern verziert? Naja zumindest sah diese gedrehte Schnur unseres olivgrünen Wählscheibentelefons genauso aus, wie diese Verzierungen auf der Tasche, nur eben olivgrün. :)

Über die Bildnachweise konnte ich herausfinden, dass die Frau Julia Sarr-Jamois heißt und habe über diesen Namen noch mehr Blogeinträge und Bilder von ihr und ihrer Tasche gefunden. Leider wird in diesen Blogs zwar alles mögliche zu Ihrer Person geschrieben oder auch mal was über den Bananenprint-Rock, den sie auf dieser Bilderserie trägt (er ist von Prada und stammt aus der Frühjahr/Sommer Kollektion diesen Jahres, hatte ihn schon in anderen Magazinen abgebildet gesehen, auch ein interessantes Teil, finde ich). Aber über die Tasche schreibt keiner was. :( Seufz.

Falls irgendjemand weiß, wo man die herbekommt, bitte verraten!

Wer weiß, wo man bunte Telefonschnur bekommt, dem wäre ich wirklich dankbar für Tipps. Nachbasteln dieser Tasche dürfte auf jeden Fall um einiges schwerer sein, als ein Nachnähen eines ähnlichen Rocks. :)

Zumal die Rückseite der Tasche auch noch ein anderes Muster hat:

Quelle: alltheprettybirds

PS: Natürlich habe ich noch eine ganze Menge anderer schöner Sachen in der Glamour entdeckt, das oben soll nicht abwertend klingen, aber sowas, wie diese Tasche, habe ich noch nie gesehen. :) Ich kenne Bilder aus einer Ausstellung von Schafen aus grauer Telefonschnur und ich habe als Accessoires auch mal einfache Armreifen aus roter Telefonschnur gesehen, aber das hier ist schon nochmal was ganz Besonderes in meiner Sammlung von mich inspirierenden Bildern. :) Danke an Glamour, Julia Sarr-Jamois und an die ganzen fleissigen Blogger da draußen!

Ich bin Dein Vater, Luke!

Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, klassische Filmzitate zu korrigieren.

Offenbar gibt es bei einigen kernigen Sätzen durch die Generationenandauernde mündliche Überlieferung immer mal wieder Verfälschungen, die dankenswerterweise nun endlich richtig gestellt werden.

Wirklich wichtige Sätze aus anspruchsvollen cineastischen Meisterwerken, die die Filmgeschichte vorangetrieben haben, wie z.B. “wenn es blutet, können wir es töten” (Schwarzenegger in Predator 1) sind leider nicht dabei…